gesetzliche
Altersvorsorge

 

 

Der gesetzlichen Rentenversicherung unterordnet sich fast jeder Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Auch wenn oftmals darüber diskutiert wird in welcher Höhe die gesetzliche Rente im Renteneintrittsalter leistet, zählt die gesetzliche Rente nachwievor zu einem wesentlichen Bestandteil der Altersvorsorge. Jedoch sollte beachtet werden, dass die ausschließliche Finanzierung mit der gesetzlichen Rentenversicherung im Alter äußerst schwierig werden könnte den bisherigen Lebensstandard zu halten. Um nicht der Altersarmut zu verfallen empfiehlt es sich die sogenannten drei Säulen abzudecken. Die drei Säulen bestehen aus der privaten Vorsorge, der gesetzlichen Vorsorge, sowie der betrieblichen Altersvorsorge. Ist man mit allen drei Säulen bestens abgesichert, so dürfte im Rentenalter nur mit geringe Geldeinbußen gerechnet werden.

Die Höhe, welche im Rentenalter von der gesetzlichen Rentenversicherung bezahlt wird richtet sich nach einer Rentenformel, die im Sozialgesetzbuch zu finden ist. In dieser Formel wird deutlich, dass Beitragsjahre in denen aus bestimmten Gründen keine Beiträge in die Rentenversicherung einbezahlt wurden die Rentenzahlung entsprechend mindern. Das heißt, die schlussendlich folgenden Leistungen berechnen sich unter anderem durch die Höhe des Lohns, sowie der Beitragseinzahlungslänge.

Die Beitragszahlung in der gesetzlichen Rentenversicherung wird zu 50% vom Arbeitgeber und zu 50% vom Arbeitnehmer bezahlt. Nur wenige Ausnahmen sind von der Versicherungspflicht befreit, häufig ist jedoch eine freiwillige Mit-Versicherung möglich.

Die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung beruht auf das sogenannte Umlageverfahren. Das heißt, die aktuellen Rentenbezieher erhalten das Geld von den gegenwärtigen Erwerbstätigen. Dieses Verfahren nennt man auch Generationsvertrag, da die jüngere Generation die ältere Generation unterstützt. Das Problem der abnehmenden Beschäftigungszahlen, sowie die demografische Entwicklung macht die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung immer schwieriger. Aus diesem Grund sind Minderungen der gesetzlichen Rentenleistungen abzusehen. Das heißt, die Spanne zwischen dem ursprünglichen Nettoverdienst und der Altersrente wird zunehmend größer, auch bei keiner Herabsetzung des Rentenniveaus ist eine sogenannte Versorgungslücke vorhanden. Je mehr Sie verdienen, desto höher wird die Spanne, vor allem bei einem Verdienst über der Beitragsbemessungsgrenze, da für den darüber angesetzten Betrag keinerlei Renteneinzahlungen geleistet werden, sodass in jedem Fall lieber zu früh an eine zusätzliche private Absicherung gedacht werden sollte um auch im Alter das Leben mit dem bisherigen Lebensstandard weiterführen und genießen zu können.

Aus diesem Grund lohnt es sich unbedingt etwas Zeit für die private Altersvorsorge zu investieren:

 

Hinweis: Bitte bedenken Sie, dass die Informationen zum Versicherungsschutz je nach Gesellschaft und Bedingungen variieren können.