Was ist die KFZ-Haftpflicht?
Die KFZ-Haftpflicht ist eine Versicherung, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.
Ohne die KFZ-Haftpflicht darf man kein Fahrzeug im Straßenverkehr führen.
Wer es dennoch tut, macht sich strafbar. Bei einem Unfall muss er den Schaden aus eigener Tasche zahlen.
Da dies oft nicht unerhebliche Summen sind, die von Reparaturleistungen, Sachschäden, Vermögensschäden bis hin zu Personenschäden, die sogar Rentenzahlungen reichen können, würden diese Kosten so manchen Verkehrsteilnehmer ins finanzielle Fiasko stürzen.
Damit es soweit nicht kommt, hat der Gesetzgeber die Pflichtversicherung eingeführt.
Diese deckt die Schadensersatzansprüche, die einem anderen Verkehrsteilnehmer durch den Gebrauch eines Fahrzeugs im Straßenverkehr entstanden sind. Schadensersatz bezeichnet den Ausgleich des Schadens. Eine mögliche Ursache für den Schaden ist ein Verkehrsunfall, an dem der Fahrer des Versicherten schuld ist und für dessen Folgen er einzugestehen hat.
Der Fahrer, der den Schaden verursacht hat, ist schadensersatzpflichtig und muss den Schaden in voller Höhe begleichen.
Es gibt deutliche Preisunterschiede:
Die Beitragshöhe hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Fahranfänger müssen tief in die Tasche greifen, da sie aufgrund mangelnder Fahrpraxis als Risikofahrer gelten. Der Zeitraum seit Ausstellung der Fahrerlaubnis ist dabei ein ebenso wichtiger Faktor. Die Fahrer von PS-starken Autotypen müssen ebenso höhere Beiträge zahlen. Das Alter des Fahrzeuges fließt in die Berechnung mit ein. Von der Regionalklasse hängt die Beitragshöhe ebenso ab. Diese hängt von der Schadenhäufigkeit in dem Zulassungsort ab. Wer jahrelang schadenfrei bleibt, kann sich hohe Rabatte sichern ( Schadensfreiheitsrabatt ).
Fazit:
Die KFZ-Haftpflicht ist sehr sinnvoll und wichtig.
Doch es ist ratsam, sich Angebote von verschiedenen Versicherungen einzuholen,
um am Schluss gut versichert zu sein mit guten Konditionen.